Kohle

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Kohle als Energieteilmarkt ist in Braunkohle und Steinkohle zu unterscheiden:

Braunkohle

Deutschland ist erstaunlicherweise mit einem Volumen von etwa Mio. 57 t/Jahr der weltweit größte Braunkohleproduzent und ist daher auch nicht auf weitere Importe angewiesen. Man geht davon aus, daß es weitere Braunkohlelagerstätten mit einem Volumen von Mrd. 77 Tonnen in Deutschland gibt. Davon werden etwa Mrd. 40 Tonnen als "gewinnbar" klassifiziert. Die Lagerstätten konzentireren sich auf drei Regionen: Das Rheinland, Lausitz und Leipzig/Halle/Helmstedt. Die im Braunkohleabbau beteiligten Unternehmen in Deutschland sind: RWE Power, BKB, Vattenfall Europe, MIBRAG und Romonta.

Der Kohleabbau in einem flächenmäßig sehr kleinen Land wie Deutschland ist mit großen Konflikten verbunden. Der Tagebau konkurriert mit anderen Nutzungsmöglichkeiten dieser Flächen und erfordert Ausgleichsmaßnahmen wie Umsiedlung von ganzen Ortschaften, Renaturisierung und Wiedernutzbarmachung der genutzten Flächen und die Beseitigung von Altlasten.

Der Verwendung der deutschen Braunkohle mit einem Wassergehalt von etwa 55 % Grenzen gesetzt. Es ist nicht wirtschaftlich diese über größere Strecken zu transportieren. Daher wird die Rohbraunkohle in der Regel in der Nähre der Abbaureviere weiterverarbeitet, wobei der größte Teil der Braunkohle in der Stromerzeugung eingesetzt wird. Etwa 92 % der deutschen Braunkohle wird in Braunkohlekraftwerken eingesetzt.

Weitere Produkte aus Braunkohle, die nenneswert sind: Braunkohlenstaub, Braunkohlenkoks und Wirbelschichtkohle. Über 80 % der produzierten Braunkohle werden auch in Deutschland abgesetzt. Hauptabnehmer sind die Industrie, Haushalte und Kleinverbraucher. Im Jahre 2007 waren immer noch fast 25.00 Menschen im Braunkohlebau beschäftigt.

Steinkohle

In Deutschland wurden im Jahr 2007 etwa 79 Mio.t/Jahr verbraucht. Davon werden 2/3 importiert und 1/3 entfällt auf inländische Förderung. Mit diesem Volumen rangiert Deutschland weltweit auf einen mittleren Platz der wichtisten Förderstaaten. China, USA und Indien führen dieses Ranking an. Die Steinkohle ist in Deutschland nach der Braunkohle der wichtigste Energieträger. Gemessen an ihrem Beitrgzur Primärenergiegewinnung liegt die Steinkohle hinter Mineralöl und Gas an dritter Stelle. Steinkohle wird in Deutschland in acht Schachtanlagen gefördert, die sich auf drei Reviere verteilen: Ruhr, Saar, Ibbenbüren.

Mit Genehmigung des Bundeskartellamt ist die DSK, Tochter der RAG, heute Schwesterunternehmen der Evonik Industries, ds einzige Unternehmen in Deutschland welches Steinkohle fördert. Die Förderung der in Deutschland vorkomenden Steinkohle ist im internationalen Vergleich trotz gestiegener Fördereffizienz sehr teuer. Die Folge davon ist eine ständige Reduktion der deutschen Förderaktivitäten von noch 70 Mio. t/Jahr im Jahre 1990 auf heute 22 Mio. t/Jahr in 2007 und ein damit verbundener maasiver Stellenabbau.

Die deutsche Steinkohle wird zu etwa 72 % in Kraftwerken für die Energieerzeugung und zu 27 % in Stahlwerken zu Befeuerung der Hochöfen verbraucht.