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Königlicher Besuch bei Energie-Seminar im Fraunhofer-Institutszentrum Dresden

Heute findet im Fraunhofer-Institutszentrum Dresden die deutsch-niederländische Veranstaltung...

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Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren ist möglich

Prof. Jürgen Schmid ist von der Machbarkeit einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien...

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Frischer Wind für China: Das Fraunhofer IWES bildet Manager für Windenergieprojekte aus

Am 11. April kommen die Teilnehmer der Qualifizierungsmaßnahme "Windenergienutzung in China" nach...

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Kabelloses Laden von eCars über Magnetspule

Elektroautos können ihre Batterie künftig ohne Kabel laden: Auf der Hannover Messe (bis 8. April...

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Elektroflitzer mit doppelter Motorkraft

Siemens-Forscher verwirklichen zusammen mit der RUF Automobile innovative Konzepte für...

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Effiziente Stromspeicher für unstete Energie aus Wind und Sonne

Der Pferdefuß erneuerbarer Energiequellen ist ihre Unstetigkeit: Strom entsteht nicht, wenn er...

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Energieverbrauch

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Der weltweite Energieverbrauch liegt gegenwärtig fast doppelt so hoch wie zu Beginn der 70er Jahre. Die wichtigsten Energieträger sind heute Öl (34 %), Kohle (24 %) und Gas (21 %). Die erneuerbaren Energien decken 14 %, die Kernenergie 7 % des globalen Energieverbrauchs.

In Deutschland ist der Energieverbrauch seit vielen Jahren stabil bzw. sogar leicht sinkend. Er liegt heute um 4,5 % unter dem Wert von 1990. Der Energieverbrauch hat sich damit in unserem Land weitgehend vom Wirtschaftswachstum entkoppelt. Der spezifische Energieverbrauch als Maßstab für die Energieeffizienz liegt in Deutschland niedriger als in den meisten anderen Industriestaaten. Die Abhängigkeit der deutschen Energieversorgung von Importen ist im Zeitablauf ständig gestiegen. Sie beträgt bei Uran 100 %, bei Mineralöl nahezu 97 % und bei Gas 83 %. Bei Steinkohle beträgt der Importanteil 61 %. Lediglich bei Braunkohle und bei den erneuerbaren Energien greift Deutschland vollständig auf einheimische Energieproduktion zurück. Strom aus Kernenergie wird nach internationaler Konvention als heimische Energiequelle gewertet.

Zu den Perspektiven des künftigen Energieverbrauches in Deutschland gibt es verschiedene Studien, die je nach Annahmen zu Energiepreisen, Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und Politikmaßnahmen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen: EWI/PROGNOS gehen in ihrer Energieprognose im Energiereport IV (erstellt im Auftrag des BMWi) davon aus, dass der Primärenergieverbrauch in Deutschland bis 2010 in etwa unverändert bleibt und bis 2020 um 9 % abnimmt. Dabei kommt es zu Verschiebungen bei den Marktanteilen der Energieträger.

Entwicklung Energieverbrauch Deutschland

Während der Anteil des Mineralöls bis 2020 weitgehend stabil bleibt, erhöht sich der Anteil von Erdgas auf 29 %. Der Anteil der Steinkohle sinkt geringfügig (11 %), während der Anteil der Braunkohle leicht ansteigt (12 %). Erneuerbare Energien erreichen einen Anteil von 8 %. Bei der Stromerzeugung aus Kernenergie wird angenommen, dass sie gemäß den Regelungen des Atomgesetzes nach 2020 ausläuft. Insgesamt steigt nach der Prognose des Energiereports bis 2020 der Anteil von Öl und Gas an der Energieversorgung, entsprechend erhöht sich die Importabhängigkeit von gegenwärtig 60 % auf etwa 70 %. Zu anderen Ergebnissen gelangt ein Szenario von DLR/IFEU/WI (erstellt im Auftrag des BMU), das verstärkte Maßnahmen im Bereich der Energieeffizienz und einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien unterstellt.

Energieverbrauch nach Energieträgern

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland sinkt danach bis zum Jahr 2020 um 24 % gegenüber 2002. Der Anteil erneuerbarer Energien erhöht sich im selben Zeitraum auf 12 %. Als Folge sinken sowohl die absolute Menge als auch der Anteil der fossilen Energieträger Erdöl, Erdgas und Steinkohle. Die Importabhängigkeit der deutschen Energieversorgung verringert sich.

 

Prognosen des Primärenergieverbrauchs